Tel. 032 325 27 85

Kosten

Honorar

Das Anwaltshonorar in streitigen und in nicht streitigen Rechtssachen bemisst sich nach der Schwierigkeit und der Bedeutung der Sache, dem nach den Umständen gebotenen Zeitaufwand und dem Streitwert (in Zivilrechtssachen und verwaltungsrechtlichen Klageverfahren). Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Klientinnen und Klienten können berücksichtigt werden.

Das Kantonale Anwaltsgesetz vom 26. März 2006 (BSG 168.11) und die Verordnung über die Bemessung des Parteikostenersatzes (BSG 168.811) enthalten Bestimmungen für den Fall, dass keine Honorarvereinbarung abgeschlossen wurde.

Zusätzlich zum Anwaltshonorar werden Barauslagen wie Porti, Kopien, Telefon- oder Recherchekosten, Fremdgebühren sowie die Mehrwertsteuer verrechnet.

Bei Mandatsbeginn ist in der Regel ein angemessener Kostenvorschuss zu leisten. Je nach Verlauf des Mandats können weitere Kostenvorschüsse bzw. Akontozahlungen in Rechnung gestellt werden.

Unentgeltliche Prozessführung

Eine finanziell bedürftige Partei kann im Rahmen eines hängigen Gerichtsverfahrens für einen nicht aussichtslosen Prozess die unentgeltliche Prozessführung beantragen, sofern sie auf einen Anwalt angewiesen ist. Wird dieses Gesuch gutgeheissen, schiesst der Staat der Partei die Anwalts- und Gerichtskosten vor. Falls die Partei durch den Prozessausgang oder sonst wie zu Vermögen kommt, besteht eine Nachzahlungs- bzw. Rückzahlungspflicht für die vom Staat vorgeschossenen Gerichtskosten und Anwaltshonorare. Gerne informiere ich Sie näher.